Ein Jahr neigt sich dem Ende zu, das anders war, als all die anderen davor. Die Corona-Pandemie hat uns allen etwas abverlangt, das wir uns bis dahin nicht hätten vorstellen können.

Was mussten wir nicht alles lesen und erleben: Lockdown, Shutdown, Home-Office, Einfrieren des öffentlichen Lebens, Schulschließungen, Kindernotbetreuung, Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen, Quarantäne, Isolation, Vereinsamung, Depression, Kurzarbeit, Insolvenzen, finanzielle und wirtschaftliche Sorgen, Arbeitsplatzverlust, Zukunftsängste, Verlust von Angehörigen, Kontaktbeschränkungen, Verbot von Kulturveranstaltungen, Gottesdienstbesuche nur nach Voranmeldung, AHA + L, MNS und über allem drohend: die Angst vor einer Infektion und deren Folgen.

Und doch gab es auch Positives: Das Leben musste weiter gehen. Und es hat sich gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen gefordert sind und zusammenhalten. Freiwillige, die Masken nähen und Einkäufe für ältere Menschen erledigen, Krankenhaus- und Pflegepersonal im Dauereinsatz, schlecht bezahlte Verkäuferinnen und Paketzusteller, die trotz erhöhter Ansteckungsgefahr ihren Job machen, Menschen, die in systemrelevanten Tätigkeitsfeldern beschäftigt sind und ihre Arbeit nicht im Homeoffice erledigen können (Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Ärzteschaft, …), dabei aber noch dazu den steigenden Frust in der Bevölkerung aushalten müssen. Und dazu möchten wir ausdrücklich auch unsere Gemeindeverwaltung mit unserem neuen Bürgermeister nennen, die nach dem Lock- und Shutdown vor einem Berg von unerledigten und dringlichen Aufgaben standen und diese engagiert angegangen sind.

Wir haben als FREIE WÄHLER vieles bewegt und positiv begleitet und dabei die hinter unserem Wahlprogramm stehende Philosophie nie aus den Augen verloren. Und so haben wir darauf gedrängt, dass – solange keine Stadtbahn durch Hambrücken fährt – zumindest die Infrastruktur für den Busverkehr mit ausreichend großen, behindertengerechten Bushaltestellen, Unterständen, Sitzgelegenheiten und Fahrradabstellmöglichkeiten stimmt. Daneben war uns ein Verkehrssicherheitskonzept mit ausreichend sicheren Querungshilfen und Fußgängerüberwegen auf den meistbefahrenen Straßen Hambrückens sowie einem Parkraumkonzept für die Kirch- und Weiherer Straße besonders am Herzen gelegen. Dass dazu natürlich noch unser Einsatz für einen guten Lärmschutz an diesen Straßen gehört, haben wir bereits mehrfach deutlich kundgetan.

Aktuell sind wir darum bemüht, dass wir als Fraktion das Recht erhalten, nicht nur unsere Mitglieder, von unseren Gedanken, Ideen und Auffassungen zu den Angelegenheiten unserer Gemeinde zu informieren, sondern alle Bürgerinnen und Bürger. Dazu soll im Amtsblatt der Gemeinde eine Rubrik „Aus den Fraktionen“ eingerichtet werden. Leider tun sich die anderen Fraktionen derzeit noch mit dieser Möglichkeit, die sie offensichtlich als Privileg der FREIEN WÄHLER empfinden, schwer, obwohl dieses Recht auch ihnen zusteht. Wir werden dieses Thema auf jeden Fall weiter forcieren.

Über alle Ereignisse und unsere Tätigkeiten werden wir zeitnah einen weiteren Infobrief herausgeben.

Wir wünschen ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, eine Zeit der Besinnung, der Erholung und des Miteinanders im engsten Familienkreis mit ihren Lieben, auch wenn die Pandemie uns selbst im familiären Umfeld zu maßvollen Kontakten und persönlichen Beschränkungen „zwingt“.

Lasst uns den Blick nach vorne richten auf ein hoffentlich besseres Jahr 2021. Die Aussicht auf baldige Impfmöglichkeiten sollte uns mit Zuversicht erfüllen. Halten wir alle gemeinsam – auch wenn es schwerfällt – solange durch und bleibt gesund. Wir wünschen ihnen dazu alles Gute, einen guten Start und – gemeinsam mit uns – viel Engagement für die FREIEN WÄHLER HAMBRÜCKEN, um unsere gemeinsamen Ziele und Ideen für unsere Gemeinde umsetzen zu können.



 


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